Gelungener Auftakt   Boßeln
Den Start ins Jahr und damit ins Programm 2012 machten 17 Mitglieder des BORSC am heutigen Sonntag (8.1.2012). Boßeln - eine Runde um den Pröbsiting-See. Petrus war uns wohlgesinnt. Währen...   Terminerinnerung!

Am 08.01.2012, um 15:00 Uhr wird wieder geboßelt. Treffpunkt ist das Vereinsheim am Pröbstingsee. Die Runde um den See dauert erfahrungsgemäß etwas &...
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Segelwochenende Heeger- Meer

Bericht

Am 13.09.09 trafen sich 29 Segler und die, die es werden wollten am Heegermeer, um

ein Wochenende mit Wind, Sonne und Gleichgesinnten zu genießen.

Thomas hatte für uns vier Bungalows gemietet, auf die sich die Gruppe aufteilte.

Gegen 18 Uhr trafen nach und nach die Gruppenmitglieder ein, da die Anreise privat organisiert

worden war.

Peter brachte Tische Bänke und Produkte zum leiblichen Wohl mit.

Nachdem die Bettenbelegung abgeschlossen war, glühte auch schon die Holzkohle im Grill,

so dass die ersten Würstchen schmackhaften Duft verbreiteten.

Da einige Mitglieder zum ersten Mal dabei waren, lernten wir uns so in gemütlicher Runde

kennen und konnten die ersten seglerischen Erfahrungen austauschen.

 

Am Samstag wurden nach dem Frühstück die Boote verteilt.

Thomas hatte für uns „Vakenboote“ mit dazu gehörigem Motor gemietet.

 

Unsere Crew bestand aus fünf Mitgliedern, Christiane, Guido, Michael, Jonas und Herbert, wobei der jüngste Segler schon zwei Jahre alt war. Unsere Altersstruktur und die damit verbundenen Segelerfahrungen waren somit sehr unterschiedlich.

Nachdem wir uns mit dem Boot vertraut gemacht hatten, ging es hinaus aufs Heegermeer zu den ersten „Schlägen“.

Es waren für den Samstag bis zu vier Windstärken vorausgesagt, so dass wir uns zu besonderen Vorsichtsmaßnahmen keine Gedanken machen mussten.

Wir bekamen recht schnell ein Gefühl für die Eigenschaften des Bootes und machten uns daher

auf zum ersten Treffpunkt der Gruppe, den Hafen von Balk am Slotermeer.

Der Wind war uns wohlgesonnen, so konnten wir den Kanal zum Slotermeer unter Segel passieren

Entlang des Kanals befindet sich so einiges an restaurierten träumerischen Häusern, teilweise mit

Außengastronomie, die bei dem herrlichen Wetter gut besucht war. Daher sammelten wir einiges an neuen Eindrücken.

Auf dem Slotermeer wechselte unsere Ruderpinne so nach und nach die Rudergänger. Mit jedem Wechsel kamen wir Stück für Stück unserem Zielhafen näher.

Nachdem wir in Balk einen kleinen Imbiss eingenommen hatten, lösten wir unsere Runde auf und machten uns auf den Rückweg nach Heeg.

 

In Heeg angekommen, versammelten wir uns im Innenhof unserer Bungalows, berichteten von unseren Erfahrungen des Tages und ließen uns das Grillgut schmecken, das Peter und Thomas uns

zubereiteten.

Die jüngeren unter den Seglern erfreuten sich über den angrenzenden Spielplatz, der ihnen mehr Kurzweil bot, als die „langweiligen“ Gespräche der Erwachsenen.

Der Wind, das Wasser und die Sonne hatten an unseren Kräften gezehrt, so dass so mancher älterer

Segler genauso zeitig im Bett war wie die jüngsten Segler unter uns.

 

Am Sonntag refften wir als erstes einmal unsere Großsegel, nachdem der Wetterbericht eingeholt war, der Windstärken von fünf bis sechs voraussagte.

Unser erstes Ziel war Elahuizen an der Südseite des Heegermeeres.

An diesem Morgen versteckte sich die Sonne und auch der Wind blies nicht so, wie wir es erwartet hatten. Wir lösten daher das Reff unseres Großsegel und fuhren mit mäßiger Brise unserem Ziel

entgegen.

Je näher wir diesem Ziel kamen, um so stärker wurden die Böen und damit auch der Wind.

In Elahuizen angekommen, suchten wir uns eine gemütliche Örtlichkeit und wärmten uns mit heißer Schokolade und Kaffee. Der Kuchen dazu war übrigens sehr lecker.

Die Gruppe vervollständigte sich nach und nach und wir hörten vom ersten Zwischenfall.

Bei einem unserer Boote war das Vorstag gerissen, so dass nur noch unter Motor weiter gefahren werden konnte.

Die Crew steuerte den nächsten Hafen in Gaasmeer war. Daraufhin sollte unser gemeinsames nächstes Ziel ebenfalls Gaasmeer sein.

Wir verließen Elahuizen. Der Wind hatte stark aufgefrischt und nahm an Stärke zu. Unsere nächste Maßnahme war das Reffen des Großsegels. Doch bevor unser Boot im Wind stand, hatten Wellen es mit Wasser gefüllt.

Eine tolle Eigenschaft der Valkenboote ist, dass sie fast genauso schnell Wasser lenzen können, wie sie es aufnehmen.

Ein Teil unserer Mannschaft war nach dieser Aktion durchnässt inklusive unseres jüngsten und mutigen Crewmitglieds Jonas. Wir änderten den Kurs und fuhren zu unserem Heimathafen Heeg.

Der verbliebene Rest der Mannschaft nutzte den tollen Wind und segelte anschließend Richtung Gaasmeer.

Leider ist es im Leben nicht selten so, daß man dem Treiben ein Ende setzen muss, wenn es am schönsten ist. Nach so einigen schwungvollen Wenden segelten wir dem Ende unseres

Segelwochenendes entgegen.

Wir verließen Heeg gegen 19 Uhr und erreichten Borken staufrei gegen 21 Uhr 30 Minuten.

29 Gleichgesinnte verbrachten ein gelungenes Wochenende auf dem „Meer“.



Autor: H.Janik     Jahr: 2009